AOC Fanfiction "Ein Leben für den Bären"

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AOC Fanfiction "Ein Leben für den Bären"

Beitrag von Jürgen am Do Feb 11, 2016 5:41 pm

Es scheint wie eine unendliche Reise, wie ein Rückblick in
einen fast vergessenen Traum. So nahe, doch versucht man ihn zu greifen
entschwindet er gleich wieder. Als würde man versuchen den Nebel in einen Stoffbeutel zu fangen und wenn man
ihn dann glaubt gefangen zu haben. Den Beutel fest verschlossen hält und
geschwind in der Dunkelheit nach Hause rennt, um im Mondschein den Beutel in der
Sicherheit seiner eigenen Wände zu öffnen. Der Moment, in dem man im öffnet und
beim hineinsehen erkennt, dass nichts absolut nichts in dem Beutel drin ist.
Nur die Erinnerung bleibt und die Zeit
die den Moment weiter in den Nebel des vergessen hineintreibt.


Gedankenverloren streicht
Kriha über die Innenseite Ihrer
rechten Hand. Ihr Nebel hatte etwas zurückgelassen, etwas was nie verschwinden
würde, eine Erinnerung und Schmerz, doch es schien als wären all diese Dinge in
einen anderen Leben passiert. Ein Leben das so entfernt erscheint wie in jenen
Moment die Sterne am Himmel.





Kriha erinnert sich zurück, an einen sonnigen Herbsttag vor
so vielen Jahren. Sie selbst hatte erst Ihren sechsten Sommer erlebt und dieses
Jahr war etwas besonderes. Denn Ulfur und Bjalfar hatten versprochen sie mit auf die Jagd zu nehmen.


Ein Lächeln tauchte bei jenen Erinnerungen auf Krihas
Gesicht auf.


Es war eine andere Zeit ein anderes Leben, damals fern ab
von jeder großen Zivilisation. Ihr Stamm lebte geschützt nahe des
eiglophianischem Gebirges. Es war ein kleines Dorf kaum mehr als eine
Ansammlung von wenigen großen Gebäuden und ein paar kleine Holz und Lehmhütten.
Es gab ein Versammlungshaus wo man oft bei Festtagen zusammen kam und im Winter
zusammen aß, während die Alten den
Kindern am Feuer Geschichten erzählten, von dunklen Zeitaltern und großen
Schlachten. Es gab eine kleine Schmiede ein paar Viehherden und sonst... sonst
gab es nicht viel. Doch es war das schönste zu Hause was sich Kriha wünschen
konnte. Krihas Mutter und Großmutter waren Schamaninnen des Dorfes und auch
Krihas Ausbildung sollte bald richtig anfangen. Obwohl Kriha schon meinte alles
über den Wald die Natur und überhaupt alle Geschichten zu kennen. Aber in
diesem Alter meint man ja wohl ohnehin viel zu wissen, da man nur seine kleine
Welt kennt.


Es war eine schöne eine unbeschwerte Zeit und sie waren auf
die Dinge die kommen würden einfach nicht vorbereitet. Aber wie hätte man auch
darauf vorbereitet sein können...wie nur.
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Jürgen
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