TSW Fanfiction "Der Samson Effekt"

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TSW Fanfiction "Der Samson Effekt"

Beitrag von Jürgen am Do Feb 11, 2016 5:40 pm

Trockene Hitze füllte ihre Lungen, schweiß ran ihren ganzen Körper hinunter. Die Kleidung klebte an einem und dieser scheiß Sand nahm einfach kein Ende.
Viena drehte sich nach hinten zu den anderen um, ließ ihren Blick schweifen. Marsalis, Bennet und Richardson schleppten sich schwerfällig hinter ihr her. Daniel war als einziges etwas weiter vorne, als sie sich ihren Kopf zu ihm drehte begegneten sich ihre Blicke, ein schwaches lächeln entfuhr beiden. Dann legte sich wieder Ernst und die Anstrengungen der letzten Nacht und des Tages auf ihren Gesichtern ab.
Tief atmete sie ein und aus, die Hitze brannte in ihren Lungen. Was würde sie jetzt für eine kalte Dusche und Trinkwasser tun, aber die Vorräte waren im Lager zurück geblieben, sie hatten nur das nötigste dabei. Leise sagte sie zu sich "fünf", fünf Leben noch!
Fünf von acht Leuten die sich auf sie verließen, die sie nach Hause bringen musste in Sicherheit, weg von der Hitze, weg von diesem Wahnsinn, diesen Kreaturen, die nichts menschliches mehr an sich hatte. Wieder kam ihr dieser Gestank in die Nase, der Gestank nach verbrannten, nach verbrannten Körper, die unsagbare Bein in den leeren Augenhöhlen wo die Hitze die Augäpfel geschmolzen hatte. In keinen scheiß Splatterfilme hätte es ekliger sein können.
Daniel ries sie mit seinen rufen aus den Gedanken, sie sah zu ihm hin und er zeigte mit seiner Hand nach Westen. Schatten erhoben sich mitten in der Wüste, die Ruinen sie hatten sie tatsächlich gefunden.
Die sieben schleppten sich zu den Ruinen, sie hatten sie endlich erreicht die Mittagssonne brannte unbarmherzig, aber wenigsten waren sie nun im Schatten dieser alten Ägyptischen Ruinen. Die zerstörten Steine und all die Inschriften unter anderen Umständen hätte es faszinierend auf sie gewirkt und ihr Interesse an Geschichte und der Mythologie geweckt. Aber die gestrige Nacht hatte vieles verändert.
Die anderen ließen sich an den erst besten schattigen Plätzen nieder fallen, lehnten ihre Rücken erschöpft und abgekämpft an die Steine. Viena sah sich etwas mehr in den Ruinen um, wollte sicher gehen das sie hier alleine waren, einfach keine Überraschungen mehr erleben. Daniel tat es ihr gleich, Als sie Oberhalb alles abgesucht hatten gingen sie zu den anderen.
Daniel sah sie an und blätterte in den Aufzeichnungen, dann ergriff er als erstes das Wort und durchbrach das lange Schweigen.
"Es ist alles hier, dass hier sind die Ruinen die in den Aufzeichnungen vom anderen Team beschrieben wurden sind. Wir haben es geschafft. Jetzt müssen wir nur noch hinunter und das Relikt bergen. ...." Harsch unterbrach ihn Viena als er weiter sprechen wollte,... . "Bergen, ist eine zweitrangige Option. Marsalis, du und Richardson ihr repariert das scheiß Funkgerät und setzt einen Notruf am Außenposten ab, damit die uns hier raus fliegen!" Der große schwarze Mann nickte nur und die zierliche Ann Richardson mit ihrer übergroßen Brille nickte nur erleichtert auf. Keiner von ihnen hatte mehr die Kraft um auch nur einen Schritt weiter zu gehen. Viena reichte ihre Wasserflasche an den verletzten Bennet weiter der sie dankend annahm.
Daniels Gesicht sprach Bände, er war nicht glücklich über Vienas Entscheidung und schwieg. Während die anderen nun mit den reparieren des Funkgerätes beschäftigt waren verzogen sich Daniel und Viena etwas weiter in die Ruinen, wo die anderen von ihren Gespräch nichts mitbekommen sollten.
"Scheiße, Viena was soll das? Wir haben einen Auftrag, meinst du dein Vater wird das Scheitern der Mission hinnehmen, vor allem wenn wir so kurz vorm Ziel sind." Daniels stimme bebte und er bereute so gleich seine Worte, vor allem das er den Großmeister ins Spiel gebracht hatte. Er wusste das Viena was ihren Vater betrifft schnell auf 180 geriet.
"Diese Mission ist ein Witz Daniel, keiner hier war für diese scheiße bereit. es sollte eine recht einfache Bergungsmission sein und jetzt ist die eine Hälfte unseres Teams Tod und die anderen sind am Ende mit ihren Kräften. Wenn wollen wir hier etwas vor machen= Und was meinen scheiß Vater betrifft, wenn ich es nicht besser wüsste, dann hätte ich gesagt er wusste was auf uns zu kommt. Mensch Daniel das sind Rekruten, keine fertig ausgebildete Templer mit Felderfahrungen!" Vienas Stimme bebte vor Zorn. Sie musste an die Toten denken, sie hatte sie Ausgebildet. Und keiner von Ihn hatte es verdient auf eine solche unwürdige und widerliche Art zu sterben. Der Angriff der Atonisten war so plötzlich in der Nacht über sie gekommen. Ford und Smith hatten nicht die geringste Chance genau wie die anderen.
Daniel atmete tief ein und legte seine rechte Hand auf Vienas Schulter. "Ja, verdammt du hast recht, aber ich will nicht akzeptieren das ihr Tod umsonst war, dass darf auch nicht sein. "
Viena lächelte ihn knapp an, "Ja, es ist nicht fair. Aber ich setze die anderen keinen Risiko mehr aus. Wir wissen nicht was uns da unten erwartet." Sie sah hinter sich zu Mauer, als könne sie hindurch die anderen sehen. "Ann hat Angst, sie alle haben Angst, Marsalis ist ihr einziger halt und Bennet mit seiner verletzten Schulter und den Schmerzen kann kaum noch ein Stück laufen." sie seufzte.
Daniel nickt, "Ja, nur noch wir zwei Vie." Sie sah zu Daniel in seine tiefen blauen Augen, dann streifte sie seine Hand von ihrer Schulter. "Ich bin immer noch deine Vorgesetzte Rekrut."
Daniel stand auf und machte ein etwas lächerlich wirkenden Salut vor Viena. Sie musste sich ein leichtes Lachen verkneifen.
"Also was nun, Sir Viena Sir." sprach er zu ihr und grinste unverhohlen. Viena wusste nicht ob sie ihn eine rein Hauen sollte oder ihn übers Knie legen. "Hör auf mit dem Scheiß. Das hier ist verdammt ernst. Die ganze Situation ist eine Katastrophe."
Nun sah Daniel ernst in ihr Gesicht. "Nein ist sie nicht," ein kurzes schweigen folgte. Viena runzelte die Stirn leicht. "Gestern Nacht war eine Katastrophe, als ich Angst hatte dich zu verlieren Vie." Er drehte sich um und sah zum unterirdischen Eingang in die Ruinen. Viena hatte einen Kloß in den Hals, verdammt dachte sie sich. dann stand sie auf und ging zu ihm hinüber, sie sah ihn nicht an, schaute auch nur zum Ruinen Eingang.
"Ann und Marsalis werden brauchen bis das Funkgerät läuft, dann noch eins zwei Stunden im besten Fall drei bis wir auf Rettung hoffen können, viel Zeit um sich in dieser Drecks Höhle um zu sehen, findest du nicht."
Daniel sah sie an und nickte nur zustimmend, "Gehen wir zu den anderen und hohlen die Ausrüstung."
Eine halbe Stunde später begangen Viena und Daniel den Abstieg, es waren ohnehin nur noch zwei Kletterseile und Lampen über. Die Luft wurde immer kühler je weiter sie sich in die Höhle runter ließen. Fast fror man schon. Daniel schaltete die Lampe auf seinen Helm ein.
Es war eine riesige Tempelhalle, einige Säulen schienen von der Zeit unberührt zu sein, andere waren umgestürzt und die steinigen Trümmern ragten auf. Fünfzehn Meter, dann erreichten sie endlich den Boden der Ruine, sie entfernten die Seile von ihren Klettergeschirr und Viena holte die Aufzeichnungen raus.
"Wir müssen nach Westen dort soll das Tor sein. " Sie sah nach Westen und nickte Daniel zu, der die Geste erwiderte.
"jetzt wird sich zeigen, ob unsere tolle Archäologengruppe aus Oxford die Richtige Kombination entschlüsselt hat und wir das verdammte Ding wirklich öffnen können." Bei den nenne der Oxford Gruppe schnaufte Daniel leicht verächtlich. Vie erinnerte sich amüsiert an den Abend vor einer Woche zurück wo sie alle noch bequem im Sansieb Hotel waren und mit eben diesen berühmten Archelogen zu Abend gegessen hatte und wie Daniel und der jüngere Oxford Heini bei einen lächerlichen Geschichtsthema aneinander geraten sind. All dies schien in so weiter Ferne gerückt zu sein.
Die beiden mussten nicht lange suchen die Aufzeichnungen der anderen Templergruppe vor ihnen war sehr detailliert und die wenigen Fallen auf den Weg waren auch beseitigt wurden. Endlich erstreckte sich das massive Felstor vor ihn mit den magischen Schriftsymbolen. Hieroglyphen und Keilschrift, die mit einen seltsamen grünen Schleim überdeckt waren. Daniel und Viena studierten sehr genau die Oxford Aufzeichnungen und die genaue Rheinfolge der Entschlüsselungssymbolik, es durfte ihnen kein Fehler unter laufen, sonst wäre das Tor wieder für die nächsten 10 000 Jahre blockiert.
Daniel hatte mehr Erfahrungen mit diesen Dingen und nach kurzer Absprache begann er den Code ein zu geben durch das richtige drehen der Hieroglyphen und der Keilschrift die heraus gearbeitet waren am Felsentor. Unglaublich das eine solche komplexe Mechanik dahinter steckte mit einen Art Zeitschloss.
Plötzlich ruckelte es und knackte, Daniel hatte es geschafft, kein Fehler war ihn unterlaufen und das Tor bewegte sich eine Stück, durch all die Jahrtausende war einiges blockiert, doch der Spalt der sich im Felstor öffnete reichte bequem das zwei Leute durch passen. Vie machte ihre Waffe am Halfter los und ging vor, Daniel sah sie etwas kritisch an und wollte schon sagen, was sie meint da nach 10 000 Jahren erschießen zu können. Aber er verkniff sich seine Gedanken aus zu sprechen , nachdem was beide eine Nacht zuvor gesehen hatte, was ihre Freunde und Kollegen getötet hatte.
Viena und er gingen behutsam durchs Tor, der Raum war absolut finster und die Luft roch nach modrigen Pergament, es herrschte ein leichtes Vakuum doch der Raum füllte sich schnell mit der frischen Luft von draußen. Viena holte zusätzlich noch eine Taschenlampe heraus, alleine die Lampe auf Daniels Kopf war nicht ausreichend. Daniel drehte sich plötzlich zur Seite weg und Viena war einen Moment schon in Panik. Doch Daniel hatte nur ein Fackelsystem an der Wand bemerkt und wollte dies entzünden, was er auch tat bevor Viena einschreiten konnte. Mit einen Mal wurde der Raum von einen angenehmen warmen Licht der Fackeln erhellt die rings an der Wand herum in der ganzen Kammer angebracht waren.
"Praktisch," entfuhr es Viena und sie sah zum erhobenen Podest am Ende des Raums, da war er aufgebahrt die steinerne Truhe mit den Relikt darin. Viena ging darauf zu und wischte den Staub und den Sand vom Steindeckel ab, damit die Symbole auf der Truhe genau zu erkennen waren. Sie studierte sie kurz und drehte sich dann zu Daniel um.
Sie lächelte abschätzend zu ihm und sagte dann wieder zur Truhe gerichtet, "Scheint doch noch eine fast erfolgreicher Missionsabschluss zu werden." Sie ging weiter um die Truhe herum, als sie plötzlich blass wurde, alle Farbe wich aus ihrem Gesicht, ihre Augen starrten groß und mit Entsetzen hinter die 2 Meter Truhe zur Wandseite. Da lag ein toter Körper, nicht verwest, nicht mumifiziert......nicht Alt!!!
"Was zur Scheiße ist das für eine Kranke Nummer, entfuhr es Viena entsetzt als sie auf die Leiche einen toten Phönizier Agenten sah. .... dann hörte sie ein klacken hinter sich. Sie wollte sich gerade zu Daniel umdrehen als sie seine Stimme hörte.
"Es tut mir leid Vie ....", dass waren die letzten Worte die sie hörte, dann wurden ihre Beine ganz taub, erst danach nahm sie den Schmerz in ihrer Brust wahr, sie faste sich an die Brust mit der linken Hand, spürte die Feuchtigkeit. Sah entsetzt auf ihrer Hand das Blut. Die Kugel war glatt durch gegangen. Sie hatte keine Kraft mehr sich auf den Beinen zu halten, die Welt wurde dunkel, still, dann fiel sie auf den kalten steinernen Boden.
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